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Domaincheck! Internet-Adressen einrichten und verwalten.
Silver Server verrechnet Kunden für IPv6 Adressblöcke nichts. Eventuell benötigte IPv6-fähige Hardware kann unter Umständen Kosten verursachen. Für detaillierte Informationen steht das Silver Server Sales Department gerne per E-Mail an
sales@sil.at zur Verfügung.
Im Moment können sowohl ADSL und SDSL sowie auch Ether:Link Produkte mit IPv6 bestellt beziehungsweise um IPv6 erweitert werden. Für VDSL2 Verbindungen steht derzeit keine Hardware zur Verfügung. Nähere Informationen erhalten Interessenten per E-Mail an
sales@sil.at über das Sales Department.
Derzeit verfügt Silver Server über kein IPv6-fähiges VDSL2 Modem. Wie unter [Was wird für den Betrieb von IPv6 mit Silver:Internet benötigt?] beschrieben, besteht jedoch die Möglichkeit eines
6in4 Tunnels.
Grundsätzlich sei an dieser Stelle allerdings angemerkt, dass eine konsequente Umstellung auf IPv6 über so genanntes
Dual Stack immer anzuraten ist. Dies ist mit der Verfügbarkeit eines IPv6-fähigen Modems möglich.
Silver Server bietet Kunden im Rahmen der Anbindung ein IPv6-fähiges Modem an. Im kunden-eignen Netzwerk müssen Geräte selbstverständlich ebenfalls IPv6-fähig sein [genauere Informationen liefern die einzelnen Hardware-Hersteller].
Sollte technologiebasierend kein IPv6-fähiges Modem von Silver Server verfügbar sein, besteht auch die Möglichkeit eines
6in4 Tunnels. Silver Server bietet jedoch keine
6to4 Übersetzungen an.
Während bei
6to4 Übersetzung lediglich bestehende IPv4 Adressen in einen neuen IPv6 Adressblock eincodiert werden, wird über einen
6in4 Tunnel ein Übergangs-Mechanismus angeboten, welcher IPv6 Kommunikation über IPv4 Pakete durch einen Tunnel überträgt. Silver Server bietet nur die Möglichkeit eines 6in4 Tunnels an.
Nähere Informationen liefern die verlinkten Wikipedia-Artikel.
Grundsätzlich ist IPv6 dafür ausgelegt, dass jedes Gerät im Netzwerk direkt eine öffentliche IPv6 Adresse hat. Dies bedeutet, dass diese Geräte – falls keine weiteren Maßnahmen wie beispielsweise Firewall oder Zugriffs-Liste gesetzt wurden – direkt im Internet, und somit auch entsprechend angreifbar sind [jeder Access Point, Drucker, Multimedia-Geräte, Spiele-Konsolen, …].
Die Absicherung des
eigenen Netzwerks liegt in der Verantwortung des Kunden [wie auch bei IPv4].
Nachdem es bei IPv6 im eigentlichen Sinne kein NAT mehr gibt, gibt es auch keine Port-Weiterleitungen. Natürlich müssen Ports aber in einer eventuell vorhandenen Firewall freigeschalten werden, wie es schon bei IPv4 der Fall war/ist.