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Domaincheck! Internet-Adressen einrichten und verwalten.
Grundsätzlich bietet Silver Server die Pakete der Silver:VDSL2-Reihe in Wien und Linz an. Österreichweit kann auf die VDSL2 Pakete zurückgegriffen werden. Die Verfügbarkeit kann jedoch variieren, und muss deshalb direkt über das
Sales Department geprüft werden.
Einen wesentlicher Faktor zur Herstellung einer Anschluss-Leitung auf Basis
VDSL2 stellt die Entfernung der Anschluss-Dose zum entsprechenden Hauptverteiler dar. Diese kann von Silver Server nur grob abgeschätzt werden. Daraus folgend kann vorab auch keine Zusicherung zur erreichbaren Bandbreite gegeben werden.
Erfahrungsgemäß beträgt die Herstellungsdauer der Silver:VDSL2 Standleitung maximal 15 Werktage ab Bestelleingang. Das benötigte Modem wird vor Inbetriebnahme der Anschluss-Leitung durch einen von Silver Server beauftragten Paketdienst zugestellt. Sobald der A1 Service-Techniker die Anschluss-Leitung bei einem Vor-Ort-Einsatz korrekt angeschlossen hat ist das Silver Server Modem online.
VDSL2 ist eine Weiterentwicklung von ADSL. Grundsätzlich sind durch Silver:VDSL2 weitaus höhere Geschwindigkeiten in der Übertragung auf Kupfer-Basis möglich. Der Nachteil dieses DSL-Verbindungs-Standards liegt derzeit allerdings noch in der kurzen Distanz von maximal 1 km Entfernung zum Wählamt, auf welcher diese Technologie angewendet werden kann. Weiters nimmt die maximal zu erreichende Geschwindigkeit bei steigender Länge der Anschluss-Leitung rapide ab. An einer Lösung, den Versorgungsgrad von
VDSL2 zu steigern wird bereits gearbeitet – aktuell gibt es allerdings noch keine konkreten Informationen.
Grundsätzlich muss geklärt werden, ob VDSL2 am bestehenden Standort realisierbar ist. Hierzu gibt die Frage [Kann Silver:VDSL2 an meinem Standort hergestellt werden?] Antwort. Die Umstellung kann unter Umständen den Tausch des Modems erfordern. Im Normal sollte im Kunden-Netzwerk allerdings keine Umstellung notwendig sein. Für nähere Informationen ist das Silver Server Sales Department per E-Mail unter
sales@sil.at erreichbar.
Bei etwa 1 km Leitungs-Länge ist theoretisch maximal 50 MBit/s Daten-Übertragungsrate Downstream mittels
VDSL2 möglich – in der Praxis müssen allerdings weitere Faktoren wie unter anderem Zustand der Anschlussleitung oder Auslastung am A1 Hauptverteiler einberechnet werden, weshalb dieser Wert stark verzerrt wird. Silver:VDSL2-Produkte sind grundsätzlich mit Geschwindigkeiten von 10 MBit/s bis 30 Mbit/s Downstream buchbar.
„Fiber“ Anbindungen im Koaxial-Netz etwa bieten lediglich eine
geteilte Bandbreite. So kann es einfach passieren, dass die Verbindungs-Geschwindigkeit plötzlich drastisch sinkt. Da bei Silver:VDSL2 jeder Zugang direkt angebunden wird bleibt die Verbindungs-Geschwindigkeit immer konstant.
Die angegebenen Bandbreiten sind Höchstwerte. Die tatsächlich erreichbare Bandbreite ist von vielen Faktoren abhängig, wie zum Beispiel:
Die tatsächlich erreichbare Geschwindigkeit kann am einfachsten per E-Mail an
support@sil.at gemeinsam mit dem Support Department ermittelt werden.
Die Verwendung eines eigenen Modems im Silver:Network ist nicht möglich. Durch den Betrieb eines eigenen
CPE [Anschluss-Endgerät] ist Silver Server in der Lage dank Abnahme-Tests, Provider-abgestimmter Firmware und regelmäßiger Wartung die Netzverfügbarkeit größtenteils zu garantieren. Sollte es trotzdem einmal zu einem Ausfall kommen, können Silver Server Techniker durch gezielte Schulung auf die eingesetzten Geräte ideal reagieren.
Um ein eigenes Netzwerk zu betreiben beziehungsweise Zugriffsmöglichkeiten selbst zu verwalten kann ein eigener Ethernet-Router über ein
/30 IP-Linknetz direkt öffentlich an dem von Silver Server bereitgestellten Modem angebunden werden. Unsere Support Techniker helfen per E-Mail an
support@sil.at auch gerne bei der Einrichtung von Port-Weiterleitungen weiter.
Das Silver Server Modem wird fertig konfiguriert ausgeliefert. Im Normalfall ist ein
DHCP Server aktiviert, sodass angeschlossene Geräte automatisch eine IP-Adresse zugewiesen bekommen. Daher muss in der Netzwerk-Konfiguration des Computers die automatische IP-Konfiguration aktiviert sein. Sollten jedoch statische IP-Adressen gebucht worden sein wird DHCP auf dem Silver Server Modem nicht aktiviert. In diesem Fall versendet Silver Server eine E-Mail-Nachricht mit genauen Instruktionen zur Aufteilung der IP-Adressen.
Die Notation eines IP-Netzwerkes mit Schrägstrich weißt auf die Netzwerk-Größe hin. Die Angabe /32 bedeutet, dass dem DSL beziehungsweise HSPA Modem eine einzelne statische IP Adresse zugewiesen wird. Ein so genanntes
Linknetz mit der Angabe /30 bietet Kunden eine statische IP-Adresse zur öffentlichen Anbindung eines eigenen Routers oder einer Firewall. Je kleiner die Zahl hinter dem Schrägstrich wird, desto mehr IP-Adressen stehen dem Kunden selbst zur Verfügung – im Falle von /29 sind dies bereits 5 direkt nutzbare IP-Adressen.
Dies hängt unter anderem von mehreren Faktoren des Produktes sowie der Leitungsqualität ab. Grundsätzlich können mit 2048 Kbit/s Upstream Bandbreite maximal 10 Telefongeräte betrieben werden. Diese Anzahl reduziert sich entsprechend bei geringeren Bandbreiten. Nutzer müssen ebenfalls beachten, dass bei
Silver:VoIP Telefonie ebenfalls IP Pakete übertragen werden. Somit reduziert sich die verfügbare Datenübertragungsrate im Verhältnis zu aktuell geführten Gesprächen.