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Domaincheck! Internet-Adressen einrichten und verwalten.
Juli 2010
Inhalt der Ausgabe
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Christine Dollhofer, Crossing Europe Filmfestival Linz
Als HBLA-Absolventin wurde ich im Blind-schreiben-10-Finger-System gedrillt. Das kam mir dann Mitte der 80er Jahre beim Suchen eines StudentInnenjobs in Wien sehr zugute und ich durfte daher meine ersten Computererfahrungen „on the Job“ als Sekretärin in einem Meinungsforschungsinstitut an einem IBM-Computer sammeln. Mit Riesendisketten, a-b-c-d-Menü, grüner Schrift und schwarzem Display, von Fragebogen erstellen bis Office-Arbeiten konnten diese Geräte alles, und ich war am Puls der Zeit! Bei diversen Kulturvereinen durfte ich dann auch Apple-Computer erproben, schon damals das coolere Arbeitsgerät der Kunst- und Kulturszene.
Mein weiteres Computerleben hat sich dann aber arbeitsplatz- und damit einhergehend auch systembedingt vorwiegend im PC-Universum abgespielt. Mehrere Microsoft-Office-Generationen – und in den 90er Jahren dann auch E-Mail und Internet – haben mich im Zuge meines beruflichen Werdegangs permanent begleitet.
Begleitet hat mich auch Computer- und Modem-Sharing in Wohngemeinschaften und damit einhergehend die Speicher- bzw. Übertragungsproblematik von Daten auf andere Geräte.
Meinen ersten eigenen Computer – sprich Laptop – konnte ich 2000 zu meinen Anlagegütern zählen. Diesem Laptop folgte dann 2007 (bis heute) eine Miniaturausgabe mit mobilem Modem. Wegen Dauergebrauchs habe ich mir damit garantiert meine Sehschärfe verdorben (deshalb weigere ich mich auch, Mails auf dem Handy zu bearbeiten und bin noch gegen den Smart Phone Hype immun), der „Kleine“ ist aber wegen des geringen Gewichts auch für beim vielen Unterwegs-Sein optimal und handlich.
Im Büro werde(n) ich/wir in allen Computerbelangen von unserem erstklassigen Systemadministrator beraten und betreut, oder ich lasse mir von meinen ambitionierteren KollegInnen neue Trends und Arbeitsprozesse erklären.
Aus zeitökonomischen Gründen bin ich zu einer sehr pragmatischen Userin geworden: Neuerungen für den Arbeitsalltag erst nutzen, wenn sie von anderen bereits erprobt sind. Und generell empfinde ich es mittlerweile als Luxus, nicht permanent erreichbar und online zu sein. Weniger ist mehr, heißt die Devise!