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Juli 2011
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Ich meine, heutzutage wäre ich mit 11, 12 Jahren eher spät dran, um das erste Mal mit einem Computer zu arbeiten. Während meine achtjährige Nichte ihre eigene Spielkonsole, ein Mobiltelefon (der Mama) und sonstige computerähnliche Geräte bereits täglich benützt, erlebte ich meinen ersten Computerzugang eben mit etwa 12 Jahren – mit dem AMIGA 500 meines großen Bruders. Dass sich so ein Computer neben dem Spielen auch für andere Arbeiten nützen lässt, erschloss sich mir aber erst viel später. Vom Schwarz-Weiß des AMIGA-500-Bildschirms hin zu den Graustufen des Game Boys verfeinerte ich meinen Umgang mit „Computern“ mit Hilfe von Tetris, Tennis und Super Mario.
Erst in der HBLA für wirtschaftliche Berufe lernte ich dann, dass man mit einem Computer auch ernsthaft arbeiten kann. In der Schule brachte man uns die Grundlagen im Arbeiten mit dem Computer bei – Hausaufgaben wurden später am 486er der besten Freundin geschrieben (weil ein eigener Computer damals wirklich viel Geld gekostet hat).
Seit dieser Zeit begleitet mich der Computer in meinem Berufsleben und ist mein tägliches Werkzeug.
Meinen ersten eigenen Computer kaufte ich mir zum 26. Geburtstag. Weil mir neben dem eigentlichen „Computersein“ auch das Design (und die Funktionalität) ein großes Anliegen war, entschied ich mich für ein MacBook von Apple. Als treuer Begleiter auf meinen Reisen zu den verschiedenen Turnieren stellt es einen ausgezeichneten Zeitvertreib dar. In den meistens Hotels gibt es freien WLAN-Zugang, und so hilft es mir auch, den Kontakt nach Hause halten.
Ein weiterer treuer Wegbegleiter ist seit 2 Jahren mein geliebtes iPhone. Immer dabei, kann ich meine E-Mails sofort abrufen und bin auch in Facebook immer up to date.
Aufgrund der großen Verbreitung von mobilen Gadgets habe ich mich daran gewöhnt, privat jederzeit und überall erreichbar zu sein, zumindest in der Theorie.
Zwar wird die Zeit dadurch noch stressiger und schnelllebiger, aber ich denke entweder versucht man, auf der Welle mitzuschwimmen, oder man geht eher unter.
Wichtig dabei ist mir aber immer, die Kontrolle über meine Verfügbarkeit zu behalten – wenn ich nicht erreichbar sein möchte, bin ich es auch nicht .
Zur Person:
Elisabeth Klopf ist Hallen- und Beachvolleyballerin. Die mehrfache Vizestaatsmeisterin und dreifache Cupmeisterin absolvierte mehrere Länderspiele mit dem Nationalteam. Beruflich ist sie als Sportkoordinatorin für die Sportunion Oberösterreich tätig.