Silver Server

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Domaincheck! Internet-Adressen einrichten und verwalten.

SILVER 9

Oktober 2006

Inhalt der Ausgabe


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Hier spricht die Praxis

IM JÄNNER DIESES JAHRES BRACHTE SILVER SERVER EINE NEUARTIGE TELEFONANLAGE AUF DEN MARKT: DIE SILVER:VOIP:PBX. EINE ANLAGE, DIE, WIE DER NAME SCHON VERRÄT, AUF VOICE OVER IP (INTERNET-TELEFONIE) BASIERT. HÖCHSTE ZEIT, SICH EINMAL BEI DREI NUTZERN UMZUHÖREN, WIE IHRE ERSTEN ERFAHRUNGEN MIT DER VIRTUELLEN TELEFONANLAGE AUSSEHEN, UM DIE VIELSEITIGEN MÖGLICHKEITEN DIESER INNOVATIVEN KOMMUNIKATIONSLÖSUNG ANHAND VON PRAXISBEISPIELEN VORZUSTELLEN.
Autor: Bert Estl, Mitarbeit: Thomas Rinder

 

Ausschlaggebend war die Neuerrichtung des „Seelsorgehauses“ der Militärdiözese im 13. Wiener Gemeindebezirk. Zu dem derzeitigen Büro in der Wiener Stiftskaserne, dem Militärordinariat, kam ein neues Objekt mit zehn Telefonnebenstellen. Für Manfred Janisch, IT-Administrator des Militärordinariats Wien, Anlass genug, an eine neue, zukunftsweisende Kommunikationslösung zu denken: Voice over IP, kurz VoIP, Internet- Telefonie.

Bildtext: Die Militärpfarrkirche St. Johann Nepomuk in der Fasangartengasse im 13. Bezirk.

Weil für eine Institution wie das Militärordinariat, die oberste Dienststelle der Militärseelsorge im Bundesheer, zwar der Draht nach oben ein ausgezeichneter und kostenloser ist, die weltliche Fernverbindungspflege aber immer noch Gebühren verursacht. Obwohl auch hier eine stark rückläufige Tendenz zu beobachten ist. Seit das Militärordinariat Breitband-Internet und VoIP von Silver Server nutzt, ergeben die Gesamtkosten an zwei Standorten in etwa die Summe, die früher alleine in der Stiftskaserne bezahlt wurde. Man muss Manfred Janisch also nicht lange fragen, wo für ihn die Vorteile der Internet-Telefonie liegen. Andere Fragen drängen sich jedoch schon auf. Schließlich ist das Militärordinariat nicht eine selbsterklärende Institution.

Janisch, der vor gut 26 Jahren seinen Präsenzdienst beim Militärordinariat ableistete und seither als Beamter im Österreichischen Bundesheer dort arbeitet, verweist in diesem Zusammenhang auf den eigenen Netzauftritt der Militärdiözese, den er auch als Webmaster betreut. Somit wird klar, dass die österreichische Militärseelsorge einem Militärbischof untersteht, als eigene, zehnte Diözese in Österreich. Aktuell ist das Militärbischof Mag. Christian Werner. Sein Wahlspruch: Christus pax nostra – Christus ist unser Friede. Die VoIP-Nutzung des Militärordinariats erschöpft sich aber nicht allein im Telefonieren. Vielmehr ist man gleich einen Schritt weiter gegangen und hat auch auf eine VoIP-basierte Telefonanlage umgestellt – auf die Silver:VoIP:PBX von Silver Server.

Anstatt also weiterhin auf den Betrieb einer gut dimensionierten Hardware-Anlage vor Ort zu setzen, deren Wartung laut Janisch auch Geld kostet, läuft die Telefonkoordination nun über virtuelle Bahnen. Denn die Silver:VoIP:PBX bekommen die Nutzer selbst nicht zu Gesicht, wird sie doch im modern ausgestatteten Datacenter von Silver Server zentral gewartet und betrieben. Vor Ort werden lediglich IP-Telefone beziehungsweise ein VoIP-Adapter sowie eine Breitband-Internetverbindung benötigt. Dem Administrator steht eine einfach zu bedienende Benutzeroberfläche am Bildschirm zur Verfügung, bei der er aus einer großen Anzahl an Funktionen die optimale Auswahl für die Bedürfnisse seiner Organisation zusammenstellt: Zeitschaltung, Voice-Mailbox für jede Durchwahl, automatische Vermittlung, Filterlisten, Rufumleitungen etc.

Zur Erstellung des Nummernplans und Konfiguration der Anlage nutzte das Militärordinariat eine Consulting-Dienstleistung von Silver Server. So konnten Anlaufschwierigkeiten – beispielsweise waren für die Firewall nur fünf NAT-Lizenzen vorhanden, was für zehn Telefone nun mal nicht ausreichend ist – gering gehalten und rasch gelöst werden. Manfred Janisch, als zuständiger Administrator, findet die Benutzeroberfläche der Silver:VoIP:PBX „klar und verständlich“ aufgebaut. Sollten bei Konfigurationsarbeiten dennoch Probleme auftreten, so kann ihn der Silver Server Support optimal unterstützen, da die Mitarbeiter dieselbe Oberfläche mit allen Einstellungen von ihrem Computer aus einsehen können.

Thomas Rinder, bei Silver Server für den VoIP-Bereich zuständig, ist davon überzeugt, dass die Silver:VoIP:PBX genau die richtige Lösung für eine dezentrale Organisation wie das Militärordinariat ist: „Andere Standorte lassen sich nahezu beliebig in die Anlage eingliedern. Zu beachten ist lediglich die korrekte Verwendung von geografischen Rufnummern, damit eine Bregenzer Militärpfarre oder eine Wiener Militärpfarre die jeweils richtigen lokalen Vorwahlen signalisieren, während intern einfach nur Durchwahlen gewählt werden. Interne Gespräche sind im Übrigen kostenlos – auch
wenn die Dekanats-Militärpfarren in ganz Österreich aufgeteilt sind.“

 

LOKALAUGENSCHEIN IM DSCHUNGEL

So erfolgreich wie beim Militärordinariat ist auch im DSCHUNGEL WIEN, dem seit zwei Jahren im MuseumsQuartier ansässigen „Theaterhaus für junges Publikum“, der Umstieg auf die Silver:VoIP:PBX abgelaufen. Die Vorbereitungen für die finale strukturelle und inhaltliche Ausarbeitung der ebenso informativen wie benutzerfreundlichen Kunden-Menüführung stehen kurz vor dem Abschluss. Am 4. Oktober ist der offizielle Saisonbeginn im DSCHUNGEL WIEN, und dann soll die virtuelle Telefonanlage von Silver Server die Steuerung der eingehenden Anrufe auf ein neues Level heben. Immerhin stehen wieder rund 95 Produktionen, mit rund 600 Vorstellungen und Veranstaltungen aus den Bereichen Schauspiel, Tanz, Performance sowie Workshops, Musik und Neue Medien auf dem Programm. Schon in der vergangenen Saison kam DSCHUNGEL WIEN mit 87 Produktionen auf 539 Veranstaltungen.

Das erfordert natürlich speziell bei telefonischen Bestellungen und Anfragen einiges an Koordination. „Das Tool ist echt gut und ressourcenfreundlich. Wir erwarten uns mit der Silver:VoIP:PBX eine absolute Verbesserung in der Kommunikation mit unseren Kunden“, fasst Gallus Vögel vom DSCHUNGEL WIEN die Erwartungen des Theaterhauses für junges Publikum zusammen. „Von besonderem Interesse war für uns die Möglichkeit, problemlos mehrsprachige Ansagen einsetzen und selbst administrieren zu können. Damit sind wir künftig in der Lage, speziell für Migrantinnen und Migranten ein muttersprachliches Service sowie generell ein ebenso flexibles wie kundenfreundliches Informations- und Reservierungsangebot bieten zu können.

Die Silver:VoIP:PBX erleichtert unsere Arbeit und erweitert unsere Optionen im Bereich Kundenkontakt.“ 22 Nebenstellen sind vorläufig eingeplant, so wie Manfred Janisch hebt aber auch Gallus Vögel die einfache Menü- und Programmführung auf der leicht verständlichen, „typischen Benutzeroberfläche“ hervor. „Abgesehen von der Kundensteuerung hat uns vor allem überzeugt, dass die Silver:VoIP:PBX im Prinzip endlos erweiterbar ist und wir das dann auch selbst umkonfigurieren können.“ Ansonsten fällt beim Lokalaugenschein im DSCHUNGEL WIEN vor allem angenehm auf: Es mangelt bald an fachlichem Gesprächsstoff. Was üblicherweise einem neugierigen Fragesteller eine veritable Sinnkrise bescheren würde. Im vorliegenden Fall besteht aber Anspruch auf Nachsicht. Durch den geringen technischen Erklärungsbedarf der Silver:VoIP:PBX besteht auch keine Notwendigkeit, sich endlos in technischen Detailfragen zu verlieren. Die Entwickler der Anlage werden dies bestimmt gerne hören.

 

NUTZER DER ERSTEN STUNDE

Szenenwechsel nach Villach, zu der HostProfis ISP Telekom GmbH, bei der die Silver:VoIP:PBX bereits seit Jänner 2006 im Einsatz ist. Die Kärntner Branchenkollegen von Silver Server nutzen die virtuelle Telefonanlage dabei nicht nur selbst, sondern bieten sie als Reseller auch ihren eigenen Kunden an. Paul Themessl, Leiter des Supports bei den HostProfis, rekapituliert seine Erfahrungen mit der neuartigen Anlage: „Wir verwenden die PBX seit Jänner 2006. Eigentlich haben wir sie schon eingesetzt, als bei Silver Server noch daran entwickelt wurde. Nachdem im Frühjahr noch nicht alle der heutigen Funktionen verfügbar waren, sehen unsere Erfahrungen nun aber ganz zufrieden stellend aus. Unser Einsatz im Support ist natürlich sehr intensiv.

Gelegentlich kommt es noch – wie bei Mobiltelefonen – zu Gesprächsabrissen, die Sprachqualität selbst ist aber völlig in Ordnung.“ Sechs verschiedene Rufnummern werden zurzeit mit der Silver:VoIP:PBX der HostProfis verwaltet, darunter eine 05er-Nummer für ein privates Netz sowie servicespezifische geografische Rufnummern. An Funktionen verwendet man beim Kärntner Internet Service Provider unter anderem unterschiedliche Ansagetexte, Vermittlung mittels Dialtone-Menüwahl, Weiterleitungen, Voiceboxen, Zeitsteuerung und die Einbindung von Mobiltelefonen in den Wählplan. Virtuelle Blumen streut Themessl der Silver:VoIP:PBX bezüglich der Usability:

„Ich finde das Konfigurationstool sehr gut gelungen! Die Konfiguration ist intuitiv und einfach. Mit einer kleinen Einschulung ist bis jetzt jeder damit gut zurechtgekommen.“ Themessl glaubt, dass die Silver:VoIP:PBX in Zukunft noch eine größere Rolle spielen wird: „Für eine Anlage über zehn Nebenstellen braucht man schon eine symmetrische Leitung, und wenn die Preise dafür niedriger werden, erhöht das die Attraktivität der Silver:VoIP:PBX noch zusätzlich.“ Themessl bringt dann die Sprache auf das für ihn noch offene Thema Faxversand, das in der Pionierphase von VoIP-Telefonlösungen technologieimmanente Probleme verursachte. Dazu noch einmal Thomas Rinder von Silver Server: „Das Faxprotokoll ist einzelnen verlorenen Datenpaketen gegenüber extrem sensibel und verfügt kaum über Fehlerkorrektur. Was wir bei einer Sprachverbindung nicht einmal hören, oder als leichtes Knacken in der Leitung wahrnehmen, kann beim Fax bereits zum Übertragungsfehler und -ende führen.

Mit dem Eintritt von VoIP in den Massenmarkt ist das nicht mehr tolerierbar.“ Daher hat die PBX vom Produktstart weg über eine Fax-zu- E-Mail-Funktionalität verfügt. Eingehende Faxe werden direkt beim Provider empfangen, in ein PDF-Dokument umgewandelt und per E-Mail an den Empfänger weitergeleitet. Seit Kurzem gibt es als Zusatzprodukt zur PBX auch einen Faxserver, der den Faxversand jedes am PC befindlichen Dokuments ermöglicht. Für Nutzer, die dennoch mit herkömmlichen Faxgeräten Papierdokumente faxen wollen, wurde das Protokoll T.38 entwickelt. T.38 soll störungsfreies Faxen über VoIP-Anbindungen ermöglichen. Erste Endgeräte dafür sind bereits erhältlich, an der Implementierung in bestehende VoIP-Systeme von Silver Server wird bereits gearbeitet.

 

Der Autor:
Bert Estl ist Mitarbeiter von Silver Server

Links:
http://www.mildioz.at
http://www.dschungelwien.at
http://www.hostprofis.com

 

 

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